Tamiya CC-01- Expeditions Ente

Citroen 2CV auf großem Fuß

Für den unbeschwerten Fahrspaß mit dem Tamiya CC-01 habe ich mir eine Entenkarosse von Racers Paradise von der Messe mitgebracht und mit Hausmitteln ein bisschen auf Offroad getrimmt. Die Farbe ist eigentlich Tamiya PS-2 Rot, die Kamera hat leichte Probleme den Farbton richtig einzufangen.

Als erstes wurde ein bisschen Messingrohr mit Heißkleber im Dach versenkt um eine rudimentäre Dachreling darzustellen.APDSC DIGITAL CAMERA

Anschließend habe ich mit Heißkleber und Styropor ein bisschen moderne Kunst geschaffen.APDSC DIGITAL CAMERA

Und mit schwarz gepinselter Plastikfolie (Frischhaltebeutel) umwickelt.APDSC DIGITAL CAMERA

Mit Maurergummi aufs Dach damit.APDSC DIGITAL CAMERA

Noch einen Ersatzreifen ans Heck (Carson All Terrain Frontreifen für 2WD Buggies).APDSC DIGITAL CAMERA

Und aus 1mm Kunststoffplatte einen Kanister gezaubert.APDSC DIGITAL CAMERA

Ans Heck damit.
APDSC DIGITAL CAMERADann war da noch das Problem mit den Glubschaugen… Des Rätsels Lösung waren verchromte 17mm Radschraubenabdeckungen, so genannte „Rally-Caps“. Das ich so einen Quatsch mal kaufe hätte ich auch nicht gedacht. Aber egal, für den schmalen Taler gibt es bei Conrad 20 Scheinwerferrohlinge von denen nur noch alles abgeschnitten werden muss was nicht nach Scheinwerfer aussieht. Also Laubsäge ansetzen und das Sechseck von der Rundung getrennt. Dann noch aus dem Blistermaterial Scheinwerferglas ausschnibbeln und aus Messingdraht grob ein Schutzgitter löten.
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Das Ganze auf einem gebogenen Messingrohr montieren, außen Schwarz lackieren und innen in Chrom. Die Chromschicht auf der Außenseite ließ sich mit feiner Stahlwolle in Nullkommanix abrubbeln.
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Tata! Die Ente hat Augen. Zugegeben, die Schutzgitter hätte man schöner machen können. Aber wir erinnern uns – das ist die Karosse zum kaputt fahren. Deswegen sitzen die Augen auch entgegen dem Vorbild nicht auf dem Halter sondern ducken sich relativ flach an die Motorhaube. Ich hoffe die Konstruktion hält bei Überschlägen besser.
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Weiter geht es mit dem Schnorchel. Dieser besteht aus Vierkant Kunststoffprofil der über der Kerzenflamme gebogen wurde. Als Schnorchelkopf kommt eine Holzperle und ein Reststück Plastik zum Einsatz. Das Ganze in Schwarz getaucht und per doppelseitigem Klebeband an die Ente getackert – taucht. Nur schade das die Elektronik immer noch nicht wasserdicht ist.
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Die Kabel im Innenraum sehen gar grauslig aus. Also wird es Zeit für einen rudimentären Innenausbau. Ein Stück „Bastlerplatte“ aus dem Baumarkt bildet die Grundlage. Auf dieser werden die Sitze aus 1mm Kunststoffplatte verklebt und mit einem schicken Karomuster versehen. Kopfstützen gibt es keine. Das ist eine Ente, kein Mercedes.
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Das Lenkrad besteht aus vier zusammen gedrehten Drahtstücken die mit Schrumpfschlauch ummantelt wurden. Das Ganze erinnert fatal an diese gruseligen Lenkradhüllen aus dem Zubehörhandel. 🙂 Eben dieses Steuer übernimmt Finn aus Star Wars als neuer Kapitän des 2CV.
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Die Rückbank wird in gleicher Machart wie die Vordersitze aus 1mm Kunststoffteilen erstellt. Als Beladung für den Kofferraum dient eine Holzkiste aus McDonalds Rührstäbchen und eine Metallkiste aus den Resten der Rally-Caps. Oben drauf liegt noch eine Schaufel aus Zahnstocher und Alublech. Das Ganze wird durch Magnete in der Karosserie gehalten.
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Aus Aluvollmaterial, Kunststoffplatte und vier weiteren Rally Caps ist der Bügel mit den Zusatzscheinwerfern auf dem Dach entstanden.
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So ausgerüstet spielt Finn jetzt mit Teilnahme Gedanken an der Touareg-Trail.
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Er übt seit Neuestem fleißig Wüstenfahrten
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